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15.10.2017 Pressestimmen zur Alarmübung - Schwäbische Zeitung

Jugendfeuerwehr „löscht“ die Grundschule Fischbach

Jugendfeuerwehr übt in der Grundschule Fischbach – Schneller und koordinierter Einsatz

Ihr ganzes Können haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Friedrichshafen am Samstagmittag bei einer Alarmübung in der Grundschule Fischbach unter Beweis gestellt. Mehr als 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren beteiligten sich hierbei. Mit dabei war erstmals auch das Jugend-Rot-Kreuz aus Friedrichshafen mit sechs Jugendlichen.

Ihnen allen wurde die Aufgabe gestellt, dass durch einen technischen Defekt ein Brand in der Zwischendecke des Schulgebäudes entstanden ist, und sich zu diesem Zeitpunkt noch viele Personen in dem Haus befinden. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges – bestehend aus den Abteilungen Fischbach, Kluftern und Raderach – drang bereits dicker Rauch aus dem Gebäude. Zugführer David Fischinger forderte, aufgrund der ernsten Lage durch die starke Rauchentwicklung und der hohen Anzahl an vermissten Personen, einen weiteren Löschzug an. Dieser wurde von den Jugendlichen aus Friedrichshafen, Ailingen und Ettenkirch gebildet und von Zugführer Marco Lechmann geleitet.

Nun konnten die Kinder und Jugendlichen zeigen, was sie bereits alles gelernt haben: Es ging um Menschenrettung, den Aufbau einer Wasserversorgung für die Brandbekämpfung, das Stellen von tragbaren Leitern, Absicherung des Straßenverkehrs und die Betreuung der Verletztensammelstelle. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr stellten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis, denn es ging alles ruhig, zügig und reibungslos vonstatten. Alle arbeiteten vorbildlich Hand in Hand und schon nach kurzer Zeit waren alle 18 vermissten Personen gerettet und der Brand gelöscht.

„Noch nie so schnell“

Beeindruckend war das Miteinander der Kinder und Jugendlichen aus den verschiedenen Sektionen der Feuerwehren. Das zeugt von einer gute Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Abteilungen, unter anderem durch viele gemeinsame Aktivitäten der Jugendlichen, wie zum Beispiel ein gemeinsames Zeltlager im Jahr oder Hüttenaufenthalte. Auch durch die wöchentlichen Gruppenstunden entstand Kameradschaft.

Zum Abschluss der erfolgreichen Alarmübung trafen sich alle Mitglieder der Jugendfeuerwehren sowie die Übungsleiter und Übungsbeobachter – unter ihnen auch Oberbürgermeister Andreas Brand und Stadtbrandmeister Louis Laurösch – zur abschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus. Hier zeigte sich der Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Grieb besonders erfreut, über die zügige Abwicklung der Übung: „Noch nie habe ich erlebt, dass es so schnell ging und die Verletzen innerhalb von 20 Minuten gerettet wurden. Ich bin so stolz auf euch.“

Er freute sich auch sehr über den Besuch des Oberbürgermeisters, der die ganze Übung aufmerksam beobachtet hatte. Brand lobte die Jugendlichen ebenfalls und zeigte sich beeindruckt von der Leistung. Er dankte den Jugendwarten und den Aktiven, die es dem Nachwuchs vorleben, denn nur so sei eine so tolle Leistung möglich. „Ihr dürft alle stolz auf euch sein. Die Leistung heute kommt nur von euch: durch eure Disziplin, Freude und eure Begeisterungsfähigkeit.“ Dies konnte Stadtbrandmeister Louis Laurösch nur bestätigen. Der Unterschied zu einem echten Einsatz sei nur die Größe, das Alter und die Uniform, denn die Großen machten genau dasselbe. Von der Qualität, der Leistung und vom Abarbeiten sei kein Unterschied zu den Großen zu sehen gewesen. Sein Dank galt darum allen Ausbildern, Jugendwarten, Kommandanten und allen in den Feuerwehren Tätigen. So viel Einsatz wurde dann belohnt, mit Grillwurst, Getränken und Schokolade.

Link zum Bericht der Schwäbischen Zeitung:
http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Jugendfeuerwehr-loescht-die-Grundschule-Fischbach-_arid,10753021_toid,310.html