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In diesem Jahr war die Alarmübung der sechs Jugendfeuerwehren der Stadt Friedrichshafen eine ganz besondere. Diese fand nämlich im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Klufterner Jugendfeuerwehr statt – und da das eigentlich gewünschte Übungsobjekt, die Brunnisachhalle, durch eine andere Veranstaltung belegt war, wurde die Alarmübung in diesem Jahr in drei Einsatzlagen unterteilt.
Mit dem Stichwort „F1 – PKW Brand auf dem Bauhofgelände Kluftern, zwei Verletzte Personen“ wurden die Jugendfeuerwehren aus Kluftern und Raderach zur ersten Lage alarmiert. Beim Eintreffen der Kräfte irrten zwei Personen mit sichtbaren Verbrennungen und einem Schock an der Einsatzstelle herum. Der PKW stand im Vollbrand und drohte auf das Bauhofgebäude überzugreifen. Sofort wurden die beiden Personen durch die Feuerwehr erstversorgt. Die restlichen Kräfte begannen mit der Brandbekämpfung des PKW und sicherten das Bauhofgebäude durch eine Riegelstellung.
Dass die Feuerwehr nicht nur zur Brandbekämpfung ausrückt konnten die Jugendlichen bei der zweiten Lage demonstrieren. Ein Vater wollte seinem 16-jährgen Sohn auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle das Autofahren beibringen. Bei einem Wendemanöver vor dem alten Feuerwehrgerätehaus verwechselte der junge Fahrer die Pedale und fuhr vor Schreck ungebremst auf eine Mauer, so die Übungsannahme. Für die Retter aus Fischbach und Friedrichshafen zeigte sich vor Ort folgendes Bild: Zwei eingeklemmte Personen, sowie ein Kind, das offensichtlich einen Schock erlitten hatte. Schnell wurde der Brandschutz sichergestellt und mit der Befreiung der beiden Fahrzeuginsassen begonnen. Außerdem kümmerte sich ein Trupp um das unter Schock stehende Kind.
Beim letzten Szenario galt es für die Jugendfeuerwehren aus Ailingen und Ettenkirch einen Brand im Bauhofgebäude zu löschen. Beim Eintreffen der Fahrzeuge stand ein Bauhoftor offen, woraus sichtbare Flammen schlugen. Ein Passant informierte, dass sich zwei Personen in das Gebäude begaben um einen Löschversuch zu unternehmen. Aufgrund dieser Lage entschied sich der Zugführer Norbert Braun, sofort drei Trupps zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung ins Gebäudeinnere zu schicken. Parallel dazu wurde die Wasserversorgung aufgebaut und ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht um das Gebäude rauchfrei zu bekommen. Durch die eingesetzten Trupps konnten die vermissten Personen schnell gefunden und in Sicherheit gebracht werden.
Zugführer Norbert Braun und Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Grieb waren mit den Abläufen der einzelnen Übungen sehr zufrieden. Im Anschluss an die Alarmübung fand der offizielle Festakt zum Jubiläum statt (siehe extra Bericht).

