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28.07.2010 Jugendfeuerwehrler löschen Kellerbrand

Stadtjugendfeuerwehr Friedrichshafen übt für den Ernstfall

Bei einer gemeinsamen Alarmübung an der Grund- und Hauptschule in Fischbach zeigten am vergangenen Mittwochabend rund 50 Mitglieder der sechs Jugendfeuerwehren aus Friedrichshafen ihr Können.

Angenommen wurde, dass bei Wartungsarbeiten im Heizungskeller ein Feuer ausgebrochen ist. Da die Brandschutztüren teilweise verkeilt waren, breitete sich der Rauch schnell auf den gesamten mittleren Gebäudeteil der Schule aus. Die meisten Schüler retteten sich aufgrund des Feueralarms ins Freie. Eine unbekannte Anzahl an Schülern wurde jedoch beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte noch vermisst.

Gegen 17:45 Uhr traf der erste Löschzug, bestehend aus den Abteilungen Fischbach-Schnetzenhausen, Kluftern und Raderach, an der Einsatzstelle ein. Zugführer David Fischinger ließ aufgrund der starken Rauchentwicklung und der hohen Anzahl an vermissten Personen sofort den zweiten Löschzug alarmieren.

Da die Menschenrettung bei der Feuerwehr immer an erster Stelle steht, begaben sich sofort mehrere Trupps ins Gebäudeinnere, um nach den vermissten Schülern zu suchen. Parallel dazu begannen andere Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung. Der zweite Löschzug, bestehend aus den Abteilungen Friedrichshafen, Ailingen und Ettenkirch, unterstützte bei der Personensuche sowie bei der Brandbekämpfung. Außerdem bauten sie eine Riegelstellung zu den benachbarten Gebäuden auf, um diese vor einem Brandausbruch zu schützen. Für die geretteten Schüler richteten sie eine Sammelstelle ein. Nach 30 Minuten war der Brand gelöscht und alle vermissten Personen gefunden.

Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Grieb zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung der Mädchen und Jungen. „Ein besonderer Dank geht auch an die Stadt Friedrichshafen: Die tolle Ausrüstung der Stadtjugendfeuerwehr ermöglicht uns eine sehr gute Jugendarbeit“, so Grieb. Auch Bürgermeister Peter Hauswald war sehr begeistert von der herausragenden Leistung der Jugendlichen. „Wir müssen keine Bange um den Nachwuchs in der Einsatzabteilung haben“, sagt Hauswald. Stadtbrandmeister Louis Laurösch sprach ebenfalls von einer „professionellen Übung“ und hofft auf eine „lange Mitgliedschaft der Jugendfeuerwehrler mit anschließendem Übertritt in die aktive Wehr.“